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Film ab für die Wilstermarsch

Die schönsten Seiten der Region in fünf Minuten / Menschen erzählen, warum sie hier gern leben.

Hier gelangen Sie zu den Imagefilmen in You Tube:
https://www.youtube.com/channel/UCDylS5Wrdx8My9inSFtKu-w

 

Volker Mehmel Wilster
Von den Schokoladenseiten der Wilstermarsch kann sich jetzt die ganze Welt ein Bild machen. Der neue Imagefilm ist online, in den nächsten Tagen soll zudem eine Kampagne in den sozialen Medien starten. Erklärtes Ziel: Die Marsch will mit einer gelungenen Präsentation mehr Besucher und auch mehr potenzielle Einwohner anlocken.

 

Bei der Uraufführung gab es anerkennenden Beifall für die Arbeit des Itzehoer Produktionsteams UNEM. Geladen waren all diejenigen, die in dem fünfminütigen Streifen zu Wort kommen. Wer will, kann sich aber auch erst einmal mit einer Kurzfassung begnügen, die in zwei Minuten deutlich macht, was die Wilstermarsch alles hat und ist: Wasser, Freiräume, Breitband, Bauland, Landwirtschaft, die tiefste Landstelle, Wind, Arbeit und Spaß.

 

Die Idee zu dem Imagefilm entstand vor zwei Jahren, als sich die Wilstermarsch im Rahmen eines Förderprojekts der Aktivregion zu einer Verbesserung der touristischen Infrastruktur entschloss. Dazu gehörten eine nachhaltige Erneuerung der Radwege-Beschilderung ebenso wie das überdimensionale Hinweisschild an der A 23 auf die tiefste Landstelle. Jetzt gibt es die Werbung für die Marsch auch in bewegten Bildern.

Sieben auf Filmproduktionen spezialisierte Unternehmen hatten Interesse an dem Projekt gezeigt, drei legten konkrete Angebote vor. Den Zuschlag bekam schließlich die mit der Region und den Menschen vertraute UNEM aus Itzehoe. Deren Geschäftsführer Michael Großmann machte deutlich, mit wie viel Aufwand so ein Vorhaben verbunden ist. An zusammengerechnet zehn Drehtagen seien rund zwölf Stunden Material entstanden. In den nach dem aufwändigen Schnitt verbliebenen fünf Minuten werden immerhin rund 100 verschiedene Einstellungen gezeigt.

Wie ein roter Faden ziehen sich in dem Streifen die beiden Seebären Hans-Werner Speerforck und Thomas Wulff durch den Beitrag, die es sich mit einem Gläschen an Bord der „Fritz Lexow“ gemütlich gemacht haben und über Gott und die Wilstermarsch philosophieren.

Dann kommen zahlreiche weitere hier lebende Menschen zu Wort, von denen es viele aus Hamburg aufs Land gezogen hat. Der Lehrer Tim Steinke findet es in Brokdorf vor allem wegen seiner Kinder toll, der Microsoft-Manager Arne Firjahn freut sich, dass er dank Breitband viel von zu Hause aus arbeiten kann. Die St. Margarethener Ärztin Mireille Untiedt, die Geschäftsleute Olaf Reese und Peter Wolfsteller, der Unternehmer Tillmann Schütt, der Gastronom Frank Prüß, die Krankenschwester Ann-Kristin Martensen, der Landwirt Sven Krey mit seinen Kindern Jette (6) und Stina (7) – sie alle schwärmen von ihrem Lebensumfeld in den höchsten Tönen. Und mit verschmitztem Lächeln verrät Schöpfwerks-Wärter Werner Marowski, dass er bei ungebetenem Besuch rechtzeitig die Tür dicht machen kann, weil er diesen schon in zwei Kilometern Entfernung herannahen sieht. Am Ende gilt für alle: „Wir sind Wilstermarsch.“ Und das sollen jetzt möglichst viele Leute zu wissen bekommen. „Teilen und verlinken Sie soviel Sie wollen“, ermuntert Heiko Wiese, Leitender Verwaltungsbeamter, zur Nutzung der sozialen Netzwerke. „250 000 Klicks sind da gar nix“, weiß Michael Großmann wie schnell der Kurzfilm im Netz die Runde machen kann – und auch soll.