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Märchenerzählungen mit Magd Claudia im Alten Rathaus 
Seit der Gründung des Vereins haben wir durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, unsere Aktionen (Lütt Wiehnachtsmarkt, Flohmarkt, Rathausfest, Musiknacht) und Unterstützung durch Sponsoren Gelder für den Erhalt der Rathäuser und des Speichers gesammelt. Altes Rathaus: hinterer Treppenaufgang saniert, Zierkugeln auf dem Dach erneuert, kleinste Küche der Wilstermarsch eingebaut, Rathausuhr zweimal repariert, Tische und Stühle für 67 Personen. Feuerhemmende Verdunklungsgardinen Bibliothek. Speicher: Eingangstür überholt. Neues Rathaus: Geländer Haupt- und Ausgang zum Bürgermeistergarten restauriert, Wappen Haupteingang gestrichen, Kostenanteil Gartensalon, Kristalllüster, Meißener Porzellan mit Wilster-Motiven beschafft, Eingangstür zum Bürgermeistergarten restauriert, Stammrosen Gartenbetrieb Schütt. Zwei Geschwindigkeitsampeln in der Rathausstraße installiert.
Unsere Rathäuser beherbergen kulturhistorisch wertvolle und erhaltenswerte Möbel, Bilder und Wandmalereien. Machen Sie sich bei einem Besuch Ihr eigenes Bild.


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Märchenerzählungen mit Magd Claudia im Alten Rathaus 
Der Platz im Herzen der Stadt verwandelt sich am Freitag von 16 bis 22 Uhr, Sonnabend von 14 bis 22 Uhr und Sonntag von 14 bis 17 Uhr in einen kleinen Winterwald. Rund 20 geschmückte Tannen, zahlreiche Stände und ein liebevoll gestalteter Budenzauber sorgen für ein behagliches Ambiente – ganz so, wie es die Besucher aus den vergangenen Jahren kennen und schätzen.
Herzhafte und süße Genüsse
Froße und kleine Gäste können sich auf eine Auswahl klassischer Weihnachtsmarkt-Leckereien freuen. Neben Förtchen, Eiergrog und verschiedenen Glühwein-Variationen wird auch für weitere herzhafte und süße Genüsse gesorgt. Damit die Stimmung auch bei schlechtem Wetter nicht getrübt wird, haben die Veranstalter erstmals große Schirme angeschafft. Unter ihnen finden Stehtische Platz, sodass die Besucher den Duft von Tannengrün und das historische Umfeld aus Kirche und Stadthäusern geschützt genießen können. Begleitend zum Weihnachtsmarkt öffnet am Sonnabend im Kulturhaus der Kunsthandwerkermarkt seine Türen. Dort präsentieren Künstlerinnen und Kunsthandwerker ihre Arbeiten – ideal für alle, die nach besonderen Geschenken suchen.
Für Familien wird es am Sonntag besonders bunt: Die Freikirche bietet eine Mischung aus Gesang, Bastelaktionen, Weihnachtsgeschichten und kleinen Rätseln an. Zusätzlich lädt der Rathäuser-Förderverein ins Alte Rathaus „Op de Göten“ ein. Dort liest Claudia Lemm zwischen 15 und 17 Uhr traditionelle und moderne Märchen. Ein besonderes Ereignis erwartet die Besucher zum Abschluss des Wochenendes: Um 17 Uhr beginnt am Sonntag die aufwendig inszenierte Rettung des Weihnachtsmannes vom Kirchturm. Wie jedes Jahr schwebt der Mann im roten Mantel dabei dramatisch ein – schließlich muss er noch die Wunsch-Box erreichen, in der Kinder von Freitag bis Sonntag ihre Wunschzettel hinterlegen können.

Mit „Lütt Wiehnacht“ wollen die Organisatoren auch in diesem Jahr ein wohltuendes Gegenstück zu den großen Weihnachtsmärkten bieten – besinnlich, regional und nah an den Menschen.
km
Organisatoren setzen bei der Lütt Wiehnacht und bei den Lichterdonnerstagen auf Altbewährtes

Stellen wieder eine stimmungsvolle Lütt Wiehnacht am Markt zwischen Kirche und Kulturhaus in Aussicht:
(v. l.) Ralf-Dieter Beimgraben (Regionalverein Wilstermarsch und Standbetreiber),
Andreas Richerling (Gewerbeverein/Feuerwehr Wilster), Olaf Reese (Gewerbeverein),
Hinnerk Kock (Aktionsobmann Gewerbeverein) und Daniel Kötter (Wilstermarsch Service GmbH). Ilke Rosenburg
Ilke Rosenburg
Wilster
„Grundsätzlich vertrauen wir auf Altbewährtes“, sagt Daniel Kötter von der Wilstermarsch Service GmbH. Olaf Reese, Vorsitzender des Gewerbevereins Wilster, stimmt zu: „Die Mitwirkenden sind ein eingespieltes Team“, betont er. Der kleine Weihnachtsmarkt in Wilster, die Lütt Wiehnacht, soll mit seinen Holzbuden an der Ostseite des Marktes, neben der Kirche, von Freitag bis Sonntag, 5. bis 7. Dezember, die Besucher locken. Höhepunkt wird zum Schluss wieder die Rettung des Weihnachtsmannes durch die Feuerwehr sein. Außerdem wird es die Lichterdonnerstage der Geschäftsleute geben: am 11. und 18. Dezember.
Die Lütt Wiehnacht, die der Gewerbeverein in Kooperation mit dem Regionalverein Wilstermarsch veranstaltet, wird am Freitag, 5. Dezember, von 16 bis 22 Uhr, Samstag, 6. Dezember, von 14 bis 22 Uhr und am Sonntag, 7. Dezember, von 14 bis 17 Uhr stattfinden. Übrigens zum letzten Mal unter der Federführung des Gewerbevereins, der sich zum Jahresende auflöst. „Aber es wird nicht die letzte Lütt Wiehnacht sein“, betont Olaf Reese. Den Weihnachtsmarkt werde es ebenso wie den Innenstadt-Flohmarkt auch 2026 wieder geben, nur in anderer Verantwortung. Das sei lediglich eine rechtliche Veränderung. Wie genau die aussehen werde, dafür werde das Konzept noch erarbeitet. Die Lütt Wiehnacht sei eine Erfolgsveranstaltung, die durch eine Vielzahl von ehrenamtlichen Helfern eine besondere Gemeinschaftsaktion geworden sei. „Das funktioniert nur, weil Vereine und deren Mitglieder sich mit engagieren, ihre Arbeitskraft und Zeit zur Verfügung stellen“, betont Daniel Kötter. „Das macht auch den Charme der Lütt Wiehnacht aus“, bekräftigt Olaf Reese. „Wir könnten den Weihnachtsmarkt nicht in Profihände geben. Es wäre nicht die Lütt Wiehnacht ohne die Leute, die in den Buden stehen und mit Herz dabei sind“, fügt er hinzu.
Die Hütten werden ab Mittwochmorgen, 3. Dezember, unter der Leitung von Hinnerk Kock aufgebaut. Der östliche Marktbereich wird ab Dienstagabend bis Montagabend, 2. bis 8. Dezember, für den Verkehr gesperrt sein. Große Schirme über Stehtischen werden den Besuchern wieder Wetterschutz bieten.
Programm für Kinder am Sonntag
Weihnachtlich wird es zudem durch 20 kleine Tannenbäume, die Ralf Hadenfeld aus Kleve spenden werde. Während des Weihnachtsmarktes wird es ein Rahmenprogramm geben. Am Samstag, 6. Dezember, findet von 14 bis 19 Uhr im Kulturhaus der Kunsthandwerkermarkt statt. Der Sonntag stehe dann im Zeichen der Familien, kündigt Daniel Kötter an.
Die Freikirche sorgt am 7. Dezember mit Gesang, Basteln, Weihnachtsgeschichte und kleinen Rätseln für Abwechslung. Der Rathäuser-Förderverein lädt zu Märchenstunden ins Alte Rathaus, Op de Göten, ein. Dort erzählt Claudia Lemm von 15 bis 17 Uhr Märchen. Höhepunkt wird um 17 Uhr die Rettung des Weihnachtsmannes vom Kirchturm sein. Aufwendig inszeniert wie schon in den vergangenen Jahren von der Freiwilligen Feuerwehr Wilster.
Lichterdonnerstage am 11. und 18. Dezember
Die Feuerwehrleute werden wieder alles dafür tun, den Mann im roten Mantel aus der Höhe sicher zu den Kindern am Markt zu bringen. Dort wird er die Wünsche-Box abholen, in die von Freitag bis Sonntag Kinder ihre Wunschzettel stecken können.
Zusätzlich zum Weihnachtsmarkt werden im Advent in Wilster zwei Lichterdonnerstage der Geschäftsleute stattfinden. „Viele Geschäfte haben verlängerte Öffnungszeiten bis 20 Uhr“, so Olaf Reese. Dann werde es besondere Angebote beim weihnachtlichen Shopping geben. Außerdem wird ein Rahmenprogramm mit Live-Musik, Getränke- und Essensverkauf geben. So werden am 11. Dezember ab 17 Uhr Sänger Georgie Carbutler und am 18. Dezember Thorge und Nina Schöne mit der „Rasselbande“ für Stimmung sorgen. Auch die Kirche werde jeweils von 16 bis 20 Uhr geöffnet sein und Zeit für Besinnung bieten.
„Die Wilstermarsch erfahren“: Dankeschön-Treffen der Helfer / Motto für 2026 steht fest
Ines Güstrau
Wilster
Der Regiobranding-Aktionstag „Die Wilstermarsch erfahren“ war „ein toller und erfolgreicher Tag“. Darin waren sich alle Mitwirkenden einig. Beim Dankeschön-Treffen im Kulturhaus brachte das auch Jürgen Ruge zum Ausdruck. Der Leiter der Lenkungsgruppe dankte allen Akteuren, ohne die eine solche Veranstaltung nicht in dieser Form angeboten werden könne. 20 Stationen gab es rund um das Thema „Eine vom Wasser geprägte Region“. Wie haben Helfer diesen Tag erlebt? Gab es Enttäuschungen oder eher freudige Überraschungen?
Letzteres überwog. In Wilster wurde ein Spaziergang an den alten Wasserläufen der Wilster-Au angeboten. „Ich habe irgendwann mal festgestellt, dass viele die Geschichte zum Wasser hier in Wilster gar nicht kennen“, begründete Hans-Peter Micheel seine Idee zu diesem Angebot. Er wollte aufzeigen, wie wichtig einst die Wasserstraße für die Menschen der Marschenstadt gewesen sei. „Ich war positiv überrascht, wie viele Teilnehmer sich meinem Spaziergang angeschlossen haben“, freute sich Micheel über das große Interesse.
Im Alten Rathaus gab es gleich mehrere Programmpunkte. Der 74-jährige Maler und Grafiker Arno Kruse aus Kasenort berichtete über Maritimes aus alten Tagen. Der gebürtige Wilsteraner kommt aus einer Schifferfamilie und möchte sein maritimes Wissen gern an weitere Generationen weitergeben. „Ich habe viel Zeit für die Vorbereitung verwendet, und das hat sich voll und ganz gelohnt“, betonte er. „Ich war von den Socken über die vielen Zuhörer und ihre präzisen Fragen zu dem Thema“, fügte er hinzu.
Auch eine Führung durch das Alte Rathaus und eine Märchenstunde hatte der Verein „Historische Rathäuser in Wilster“ organisiert. Claudia Lemm verkleidete sich als Magd Claudia und erzählte nicht nur Kindern die Märchen aus alten Zeiten. „Ich finde das alte Rathaus wunderschön und freue mich, dass es immer wieder mit Leben gefüllt wird“, meinte sie. Ihre alten Märchen würden sich prima in das betagte Gebäude einfügen. Gleichzeitig würden Kinder so auch das historische Gebäude kennenlernen. Zudem freute sie sich, dass viele Erwachsene ihren Geschichten gelauscht haben. „Es war ein sehr schöner Tag, und ich habe schon Ideen für das nächste Jahr“, war ihr positives Fazit.
Die Bockmühle in Honigfleth wurde am Aktionstag von Wolfgang Möller und weiteren Mitgliedern des Fördervereins „Bockmühle in Honigfleth“ präsentiert. „Bei besonderen Aktionen in der Wilstermarsch gehört die Bockmühle als Wahrzeichen einfach dazu“, sagte der Mühlenwart, der sich schon selbst als „zugehöriges Teil der historischen Mühle“ sieht. Rund 250 Besucher seien an diesem Tag gekommen und einige von ihnen hätten sehr viel Fachwissen mitgebracht. „Es wurden viele, teils auch knifflige Fragen gestellt, die wir aber alle beantworten konnten“, erzählte er schmunzelnd.
Jürgen Ruge präsentierte beim Dankeschön-Treffen Fotos von allen Stationen, und die anwesenden Beteiligten jeder Station berichteten über das Erlebte. Die meisten Stationen verzeichneten viele Besucher, es gab aber auch welche, an denen es gern mehr Interessierte hätten sein können. „Daran werden wir in Zukunft arbeiten und solche Punkte besser bewerben“, ergänzte Jürgen Ruge.
In der Bilanz sei man aber äußerst zufrieden mit dem Tag gewesen. Großes Lob richtete Manfred Schmiade an die Lenkungsgruppe, die viele Monate an der Vorbereitung gearbeitet habe, und hob dabei das besondere Engagement von Jürgen Ruge hervor. „Im nächsten Jahr geht es auf jeden Fall weiter“, kündigte Ruge an. Und es gibt bereits ein Themengebiet, das den Tag prägen soll, ergänzte er. „Wir stecken noch in der frühen Vorbereitungsphase“, räumte er ein. Aber geplant sei, den Aktionstag „Die Wilstermarsch erfahren“ in 2026 unter das Motto ‚Mensch und Tier‘ zu stellen, verriet Ruge. Damit solle insbesondere die zentrale Rolle der Landwirtschaft in der Marsch aufgezeigt werden.

Foto: Ludger Hinz
Wilster
Die Musiknacht in Wilster hat am Freitagabend hunderte Besucher in die Innenstadt gelockt, wo es an allen Ecken und in vielen Geschäften und Einrichtungen wie dem Rathaus Musik aus unterschiedlichen Richtungen zu hören gab. – Harte Riffs, raue Stimme und eingängige Melodien – bei „Mirco M“ im Modehaus Reese (Foto) dauerte es nicht lange, und die Fans machten mit dem Feuerzeug ihre eigene Stimmung.
Mehr Bilder zur Musiknacht online unter www.shz.de/lokales/wilster
- Altes Rathaus: 1585 - Renaissance-Neubau. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Alte Rathaus mehrfach renoviert und vor dem Einsturz bewahrt. 1835 - Rathausfunktion wurde in das Neue Rathaus verlegt. 1912 - 1919 Rekonstruktion des Renaissancebauwerks. 1989 Einsturzgefahr im Obergeschoss. 1991 - 1996 Reparaturen durchgeführt 2010 - 2012 Sanierung in drei Abschnitten. - Neues Rathaus: 1785 bis 1786 im Auftrag des Kanzleirats Johann Hinrich Doos errichtet. 1829 Durch eine Schenkung ging das Doos`sche Palais mit seinem Garten und den Nebengebäuden in den Besitz der Stadt Wilster über. 1938 Nach zwischenzeitlich erfolgten baulichen Veränderungen der Front wurde die Fassade rekonstruiert. 2006 Bis zu diesem Jahr diente das Doos`sche Palais vollständig als Rathaus. 2015 Start Sanierungsarbeiten. 2017 Sanierung des Gartensalons abgeschlossen, Eröffnung im September 2017. Weitere Sanierungsarbeiten geplant.