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Spektakuläre Rettung der Höhepunkt des Markts

WILSTER Eine bessere Einstimmung auf den Heiligabend ist kaum möglich. Die Rettung des Weihnachtsmanns war der Höhepunkt einer „Lütt Wiehnacht“ in Wilster, die es in sich hatte. Mehrere hundert kleine und große Besucher strömten an drei Tagen auf den Marktplatz, um sich auf dem Weihnachtsmarkt zu vergnügen.

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Feuerwehr rettet Weihnachtsmann
„Lütt Wiehnacht“ in Wilster entpuppt sich wieder einmal als Besuchermagnet

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Ulf Güstrau
Die Rettung des Weihnachtsmannes war der Höhepunkt und zugleich ein großartiger Abschluss einer äußerst erfolgreichen „Lütt Wiehnacht“. Mehrere hundert kleine und große Besucher säumten den Marktplatz. Gegen 17 Uhr erklangen die Kirchenglocken. Dichter Qualm drang aus dem Turm der St.-Bartholomäus-Kirche und zahlreiche funkelnde Kinderaugen blickten gebannt in die Höhe. Das Martinshorn ertönte und die Drehleiter der Wilsteraner Wehr eilte zur Rettung herbei. Unter dem Applaus und Jubel der Kinder wie Erwachsenen rettete die Freiwillige Feuerwehr Wilster den Weihnachtsmann vom Kirchendach. Jugendwart Thorben Zeidler war im Korb der Drehleiter zur Rettung geeilt und brachte ihn sicher auf die Boden. Dort verteilte er Pixi-Feuerwehrbücher an die vielen herbei geeilten Kinder.

Riesiger Ansturm an allen drei Tagen
„Das Weihnachtsfest ist gerettet“, freute sich Wehrführer Ralf Theede. Nach der Rettung machte sich der Weihnachtsmann mit der Wunschzettelbox, übergeben von der Jugendfeuerwehr, auf den Weg zu seinen fleißigen Wichteln, damit auch alle Geschenke rechtzeitig am Heiligabend unter dem Weihnachtsbaum liegen.

Bei trockenem und kaltem Winterwetter erlebten die Vereine und die Verpflegungsstände auf der „Lütt Wiehnacht“ an allen drei Tagen einen riesigen Ansturm. „Ich habe von allen Beteiligten nur positives Feedback erhalten“, berichtete Hauke Thiel von der Wilstermarsch Service GmbH über eine rundum gelungene Veranstaltung. Die Zusammenarbeit mit dem Regionalverein Wilstermarsch, dem Landfrauenverein, dem SV Alemannia Wilster, dem Förderverein Historische Rathäuser und der Freikirche Wilster sei hervorragend gewesen. Thiel: „Alle ziehen an einem Strang und machen die ,Lütt Wiehnacht’ mit ihrem ehrenamtlichen Engagement zu einem besonderen Weihnachtsmarkt.“Besonders hervorzuheben sei vor allem die Freiwillige Feuerwehr Wilster, welche nicht nur in einer spektakulären Aktion den Weihnachtsmann rettete, sondern an allen Tagen auf dem Weihnachtsmarkt mit einem Stand präsent war.

Beim SV Alemannia waren am späten Sonnabend sogar kurzfristig keine Karten für die Fubama 2023 mehr vorrätig. Am Sonntag war der Nachschub da und Sebastian Dethlefs berichtete von mehr als 1600 verkauften Tickets an den drei Tagen. So einen Ansturm gab es auf dem Weihnachtsmarkt noch nie. Dies konnten die anderen Vereine beim Verkauf von Eiergrog, Bratwurst, Glühwein, heißem Kakao, Kinderpunsch und Fischbrötchen nur bestätigen. „Wir hatten keine freie Minute bei der Zubereitung unseres Teigs für die Förten“, sagte Olaf Prüß. Schon gab es erste Stimmen unter den Besuchern, ob die „Lütt Wiehnacht“ nicht künftig an zwei Wochenenden stattfinden könne. Doch der logistische Aufwand wäre zu groß, gab Thiel zu bedenken. Zudem sei der Weihnachtsmarkt für die Veranstalter weiterhin ein Zusatzgeschäft, welches von finanzieller Unterstützung abhängig sei. „Wir sind überglücklich, dass die Lütt Wiehnacht nach zweijähriger Pause so gut angenommen wurde“, sagte Hauke Thiel.

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