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Restaurieren und für Geschichte begeistern: Rathäuserverein in Wilster freut sich über steigendes Interesse

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Ilke Rosenburg
Wilster
„Hier ist das Alter schön, etwas ganz Besonderes“, sagte Bürgermeisterin Maren Hayenga mit einem begeisterten Blick durch die Halle des Alten Rathauses. Dort hatten sich Vorstand und Mitglieder des Fördervereins Historische Rathäuser, zu denen auch Maren Hayenga zählt, zur Jahresversammlung getroffen. Die Bürgermeisterin bedankte sich bei allen Aktiven des Vereins für ihr Engagement rund um das Neue und das Alte Rathaus mit Speicher, in dem das Naturkundemuseum untergebracht ist. Die historischen Gebäude seien für die Stadt Wilster ein Kulturgut von hohem Wert. Damit verdeutlichte Hayenga die wichtige Arbeit des Fördervereins, der durch finanzielle Unterstützung zum Erhalt beitrage.

Um besondere Arbeiten in Absprache mit dem Bauamt und damit auch der Denkmalschutzbehörde umzusetzen oder Anschaffungen zu tätigen, sammelt der Förderverein Spenden, füllt die Kasse aber auch mithilfe verschiedener Aktionen. Darauf wies Vorsitzender Holger Stamm in seinem Bericht hin. Sei es beim Tag des offenen Denkmals, Flohmarkt in der Innenstadt, bei der Musiknacht oder beim Weihnachtsmarkt – immer wieder fänden sich unter den Mitgliedern zahlreiche Helfer, die gemeinsam mit dem Vorsitzenden die entsprechenden Vereinsaktionen auf die Beine stellen. Insgesamt zeigte sich Stamm zufrieden, dass die Mitgliederzahl sich mit 169 in etwa die Waage hält, weitere Mitstreiter seien immer willkommen. Und er dankte allen Spendern.

Zudem machte der Vorsitzende auf einen positiven Trend aufmerksam: Das Interesse an der Geschichte der Stadt Wilster steige, denn immer mehr Gruppen meldeten sich zu Führungen in den Rathäusern an. Regelmäßig würden außerdem Kita- und Grundschulgruppen auch durch das Naturkundemuseum geführt. Da hakte Kassenwartin Thea Bauch ein: Nur Holger Stamms unermüdlicher Arbeit sei es zu verdanken, dass es diese vielen Führungen gebe. Ohne ihn wäre das gar nicht machbar, unterstrich sie. Ihr bescheinigten die Kassenprüfer Joachim Dziwisch und Birgit Böhnisch eine tadellose Kassenführung. Im nächsten Jahr wird Manfred Schmiade mit Birgit Böhnisch die Finanzen prüfen. Viel Bewegung wird voraussichtlich auch dann wieder auf dem Konto sein. Zum einen plant der Förderverein seine schon bekannten Aktionen, zum anderen müssten gebrochene Dielen im Alten Rathaus erneuert werden, und ein Gemälde im Neuen Rathaus werde dieses Jahr restauriert. Vielleicht könne auch noch ein zweites Bild in Absprache mit dem Denkmalschutz in Auftrag gegeben werden, meinte Stamm.

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